
Kronen Zeitung
EKLAT BEI REAL-SIEG
Aufreger in der CL: „Er sollte nie wieder spielen“
Nach dem vermeintlichen Rassismus-Skandal beim 1:0-Sieg von Real Madrid bei Benfica Lissabon im Play-off-Hinspiel meldet sich Kylian Mbappe zu Wort. „Er sollte nie wieder in der Champions League spielen, da wir ein Vorbild für alle Kinder sein müssen“, sagt der Superstar über Benficas Gianluca Prestianni.
Was war passiert? Schiedsrichter Francois Letexier unterbrach am Dienstagabend das Duell nach dem Führungstreffer der Spanier durch Vinicius (50.) für fast zehn Minuten. Der Offensivstar hatte beim Unparteiischen eine rassistische Beleidigung durch Benficas Gianluca Prestianni gemeldet.
Mehreren Medienberichten und auch Spielern von Real zufolge soll Vinicius angegeben haben, dass das Wort „mono“ fiel – ein spanischer Ausdruck für Affe. Zu beweisen dürfte das kaum sein, Prestianni hatte sich bei der verbalen Auseinandersetzung das Trikot über Mund und Nase gezogen.
„Werte des Fußballs sind verloren gegangen“
Mbappe spricht von einem „schwerwiegenden Vorfall“. „Er nannte Vinicius einen Affen. Er hat es fünfmal gesagt. Heute sind alle Werte des Fußballs verloren gegangen“, schimpft der Franzose. „Ich habe Vini gefragt, was er tun will. Was auch immer er sich entscheidet, wir stehen ihm als Team zur Seite.“ Erst nach langen Diskussionen wurde die Partie fortgesetzt.
Das sagt Prestianni
Wenige Stunden nach Abpfiff meldet sich auch Prestianni in den sozialen Medien zu Wort. „Ich möchte klarstellen, dass ich zu keinem Zeitpunkt rassistische Beleidigungen gegenüber Vinicius geäußert habe“, so der Argentinier, der die Reaktionen der Real-Spieler bedauert.
In einer Woche kommt es zum brisanten Rückspiel in Madrid.
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